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Pressedienst

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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Caritas / Soziales
Hilfe für krebskranke Kinder ausgezeichnet
Kurt Beck verleiht Brückenpreis an Gemeinschaftsprojekt aus dem Bistum

Vertreter der Projekte haben in Mainz den Preis von Ministerpräsident Kurt Beck entgegen genommen.
Trier – Ein Gemeinschaftsprojekt des Diözesan-Caritasverbands Trier, der Antonia-Ruut-Stiftung (Trier) und der Not- und Katastrophenhilfe Schöndorf-Heddert Noka e.V. für krebskranke Kinder in der Ukraine ist mit dem Brückenpreis des Landes Rheinland Pfalz ausgezeichnet worden. Jutta Kirchen, Referentin für Auslandshilfe im Caritasverband Trier, Peter Mischo, Geschäftsführer der Stiftung sowie NoKa-Vorsitzender Klaus Stüber haben am 9. Dezember in Mainz den Preis in der Kategorie „Bürgerschaftliches Engagement in grenzüberschreitender Zusammenarbeit“ von Ministerpräsident Kurt Beck entgegen genommen.

„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung und hoffen, dass wir dadurch noch mehr Unterstützer für die Kinderklinik in Sumy finden“, sagte Jutta Kirchen.

Seit 2007 koordiniert der Caritasverband Trier die Hilfe aus der Region Trier für krebskranke Kinder in der Ukraine. Die drei ausgezeichneten Projektpartner arbeiten mit der Stiftung „Viden“ (Licht) in Sumy zusammen, die die Weiterentwicklung des Krankenhauses in Sumy fördert. Viden-Vorsitzende Svetlana Shut ist nach Angaben der Caritas erst vor wenigen Wochen zu Gast in Trier gewesen und hat bei dieser Gelegenheit gesagt: „Die Hilfe aus Trier ist für uns ein Segen. Die Zuverlässigkeit und das Engagement der beteiligten Gruppen und Personen sind neben der finanziellen Unterstützung, die wir erhalten, beispiellos.“

Bisher hat die Caritas Spenden in Höhe von 89.400 Euro für die Kinderkrebsstation zur Verfügung gestellt. Damit sind in den letzten Jahren moderne Geräte für Therapie und Behandlung angeschafft worden. NoKa-Vereinsmitglieder haben – zusätzlich zu ihrem finanziellen Engagement – , seit 2009 in mehrwöchigen Handwerkereinsätzen die desolate bauliche Situation der Kinderstation verbessert. So sei ein dringend benötigter Isolierbereich gebaut worden, ebenso eine neue Küche und Aufenthaltsräume für Kinder und Eltern, teilte die Caritas mit. Im April 2010 habe das elf Mann starke Team rund 1.600 Arbeitsstunden investiert, um einen Laborraum zur Vorbereitung von Chemotherapien zu bauen. Ohne die finanzielle Unterstützung der Antonia-Ruut-Stiftung für Baumaterial und Einrichtungsgegenstände wären die Handwerkereinsätze aber nicht möglich gewesen. Die mit dem Brückenpreis verbundene finanzielle Anerkennung in Höhe von 2.000 Euro komme ebenfalls dem Projekt zugute.

Durch das gemeinsame Engagement der Projektpartner habe sich die Überlebensrate der behandelten Kinder in den letzten Jahren von 20 auf fast 80 Prozent erhöht und sei damit die beste in der gesamten Ukraine. Noch immer sei aber die Situation in der Region Sumy, die im Einzugsgebiet von Tschernobyl liegt, kritisch: Jedes Jahr werde dort eine hohe Zahl von Krebsneuerkrankungen registriert, sagte Svetlana Shut dem Caritasverband.

Weitere Informationen zu den vom Diözesan-Caritasverband Trier geförderten Projekten gibt es im Internet unter www.caritas-trier.de. Spenden können unter dem Stichwort „Kinder Ukraine“ auf das Konto des Diözesan-Caritasverbands Trier, Kontonummer 200 000, Pax Bank Trier, BLZ 370 601 93 eingezahlt werden.

 




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